Gemeinde Hasloch

Desinfektion des Trinkwassers für den Ortsteil Hasloch

Bei einer Routineuntersuchung im Trinkwasser wurde eine Verunreinigung mit coliformen Keimen festgestellt. Aus Vorsorgegründen wurde daher umgehend eine Abkochverfügung ausgesprochen. Da es sehr schwierig ist, sämtliches Trinkwasser abzukochen, das zum täglichen Bedarf benötigt wird, wurde mit der Gemeinde beschlossen, das Trinkwasser mit Chlor zu desinfizieren. Dem Trinkwasser wird dabei die nach der Trinkwasserverordnung zulässige Menge an Chlor zugegeben. Ein leichter Chlorgeruch ist daher nicht auszuschließen. Es wird darauf hingewiesen, dass mit Chlor desinfiziertes Wasser für Aquarien ungeeignet ist. Die Chlorung des Trinkwassers soll am 03.09.2020 beginnen. Nach der Installation der Chloranlage wird das gesamte Leitungsnetz gespült. Die Spülung wird solange durchgeführt, bis an jeder Entnahmestelle ein Chlornachweis vorliegt. Durch diese Maßnahme soll erreicht werden, dass das gesamte Versorgungsnetz und die dazugehörigen Hochbehälter desinfiziert werden. Wir empfehlen die Hausinstallation durch Öffnen einiger Entnahmestellen ebenfalls durchzuspülen. Das bestehende Abkochgebot muss solange eingehalten werden, bis eine einwandfreie bakteriologische Wasseruntersuchung vorliegt. Die Aufhebung des Abkochgebotes wird zu gegebener Zeit mitgeteilt. Es wird noch darauf hingewiesen, dass die eingesetzte Chlorkonzentration zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung führen kann. Die Beendigung der Chlorung wird bekanntgegeben.

Abkochanordnung für den Ortsteil Hasloch

Bei einer Routineuntersuchung im Trinkwasser wurde eine Verunreinigung mit coliformen Keimen festgestellt. Aufgrund dieser Feststellung entspricht das Trinkwasser nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Aus Vorsorgegründen muss das entnommene Trinkwasser abgekocht werden. Dabei ist zu beachten, dass das Wasser kurz aufsprudeln muss. Das gleiche gilt für solches Wasser, das zwar nicht zum Trinken bestimmt ist, aber bei der Herstellung, Bearbeitung, Abfüllung oder Verpackung von Lebensmitteln unmittelbar oder mittelbar mit diesen in Berührung kommt (z. B. Salatputzen, Zähneputzen), sei es auch nur infolge der Reinigung von Geräten oder Gefäßen. Bei den festgestellten Keimen handelt es sich nicht um Krankheitserreger, sondern um sogenannte Indikatorkeime. Da die Untersuchung auf Krankheitserreger wegen der zu großen Anzahl der in Frage kommenden Erreger nicht möglich ist, wurden vom Gesetzgeber Indikatorkeime festgelegt, die routinemäßig nachgewiesen werden können. Werden diese Keime nachgewiesen, muss davon ausgegangen werden, dass verunreinigtes Oberflächenwasser in die Versorgungsanlage gelangt ist. Es kann somit nicht ausgeschlossen werden, dass auch Krankheitserreger mit eingedrungen sind, deshalb wird aus Vorsorgegründen das Abkochgebot erlassen. Das Abkochgebot gilt solange, bis es durch entsprechende Mitteilungen wieder aufgehoben wird.