Gemeinde Hasloch

Rathaus
Brücke mit Eisengeländer
Dorfplatz mit Brunnen

Übergabe des Förderbescheides für den Breitbandausbau an die Gemeinde Hasloch

14.03.2017 Herr Finanzminister Dr. Markus Söder hat am 10.03.2017 im Finanzministerium 32 Förderbescheide für den Breitbandausbau an unterfränkische Gemeinden mit einer Gesamtfördersumme von 6,9 Millionen € ausgehändigt. Darunter auch an die Gemeinde Hasloch.

Übergabe Förderbescheid Finanzminister Dr. Söder, Bürgermeister Schöffer u. Staatssekretär Füracker .jpg

Gesamt-Finanzierung des Projekts 292.302,00 €
Eigenanteil der Gemeinde Hasloch    58.460,00 €
Zuschuss des Freistaats                  233.842,00 €
Die Zuwendung für die Gemeinde Hasloch entspricht einem Anteil von 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben und ist zweckgebunden ausschließlich zur Finanzierung von Aufwendungen zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke für die Errichtung und den Betrieb einer Hochgeschwindigkeits-Breitbandinfrastruktur durch die Fa. Telekom Deutschland GmbH. „Der nächste Schritt wird die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der Telekom Deutschland GmbH sein, so dass bis spätestens Ende 2018 der Breitbandausbau in Hasloch erfolgt sein kann. Der Breitbandausbau im Ortsteil Hasselberg ist bereits abgeschlossen.“, erläutert Bürgermeister Schöffer das weitere Vorgehen.

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 32 Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt 6,9 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.486 Gemeinden und mehr als zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker am Freitag (10.3.) in Nürnberg. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder. „Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, ergänzte Füracker.

Die Gemeinden in Unterfranken sind beim Breitbandausbau hoch engagiert. Mit 295 Gemeinden befinden sich hier derzeit 96 Prozent im Förderverfahren. 223 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 65,1 Millionen Euro zugesagt. Ein großer Teil der Fördermittel von maximal 127,2 Millionen Euro für Unterfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 96 % (1.980) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.486 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 591,6 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 27.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere über 600.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.500 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten.

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